Es war…nun ja…eher ein feuchtes Ereignis. Allerdings nicht für Theo und auch nicht für mich…sondern für den Hufschmied.

Theo stand brav und still da und hob artig die Beine, obwohl er in diesem Teil des Hauptgebäudes noch nie war. Ich stand vorne, schon wieder Stolz wie Bolle.

Da geschah es, völlig unerwartet, ohne auch nur ein kleines Fürzchen als Vorwarnung: Der Hufschmied war gerade an einem der Hinterbeine dran, da bekam mein Pferd doch ein wenig… nun ja.. Schiss.

Trotz schneller Reaktion bekam der Hufschmied einen Großteil vom dünnen Zeug ab, dass wie eine Fontäne hinten raus schoss.

Ich unterdrückte den Lachkrampf, der mich später zurück am Stall noch übermannen und mich zu Boden reißen würde, und gab dem Hufschmied ein besonders großzügiges Trinkgeld.

Seine mit braunen Punkten verzierte Erscheinung werde ich nie vergessen. Heute habe ich übrigens einen anderen Hufschmied der bis jetzt von Theo noch ungetauft blieb. Liebe Grüße an Oliver der zum Glück kein Facebook hat und das hier nicht lesen kann 😉

Liebe Grüße,

Steffi & Theo