Dies hatte mehrere Gründe:
Von Anfang an war mir klar, dass ich mich nie von einem Einsteller abhängig machen werde. Horrorgeschichten von Einstellern, die bei Nacht und Nebel ihr Pferd geholt haben, langten schon aus, um mich für ein zweites Pferd zu entscheiden.
Theo sollte nie alleine stehen, nicht mal für eine Nacht. Es ist einfach nicht pferdegerecht und fair ihm gegenüber.
Und ich behielt schon jetzt recht. Die Einstellerin, die im Oktober kommen wollte, sagte mir letzte Woche spontan ab.
Ein zweites Pferd nimmt mir den Druck was dies angeht und ich muss nicht jedem potenziellen Einsteller hinterher laufen.

Auch wollte ich neben Theo ein erfahrenes Pferd, dass von Anfängern und Kindern geritten werden kann.
So wäre es mir möglich, ein paar Reitstunden zu geben und auch die Kinder aus meiner Familie sowie ängstliche Reiter haben so die Chance, sicher die Liebe zum Reiten zu entdecken.

Außerdem würde mich das neue Pferd, und auch hier behielt ich schon jetzt recht, zu einem besseren Pferdemenschen machen. Denn sie zeigt mir, wie unterschiedlich doch jedes Pferd ist. Mit ihr muss ich ganz anders umgehen als mit Theo. Ich lerne sehr viel wenn ich mit ihr arbeite und bin sehr dankbar.